Was ist die E-POSTBUSINESS API?
Die E-POSTBUSINESS API ist die Schnittstelle der Deutschen Post für den hybriden Briefversand. Eine Software übergibt Briefe als PDF zusammen mit Anschrift und Druckoptionen. Die Deutsche Post druckt sie, kuvertiert, frankiert und stellt sie als normalen Brief zu, auch farbig, doppelseitig, als Einschreiben oder ins Ausland.
Die API richtet sich an Softwarehersteller und Entwickler. Wer eine Branchen- oder ERP-Software mit E-POST-Anbindung nutzt, registriert sich als E-POST-Kunde und schaltet den Versand anschließend in seiner Software frei.
Hybridpost: digital einliefern, auf Papier zustellen
Hybridpost verbindet beide Welten: Sie erzeugen den Brief digital und übermitteln ihn elektronisch, ein Dienstleister druckt ihn und gibt ihn in die Post. Beim Empfänger kommt ein gewöhnlicher Brief an. Für Unternehmen entfallen Drucker, Umschläge, Briefmarken und der Weg zum Briefkasten; der Versand lässt sich aus Buchhaltung, CRM oder Fachsoftware heraus auslösen.
Voraussetzungen und Ablauf bei der Deutschen Post
Für eine eigene Anbindung an die E-POSTBUSINESS API nennt die Deutsche Post diese Schritte:
- Registrierung als Softwareentwickler und Zustimmung zu den Vertragsbedingungen der API.
- Für den produktiven Versand: E-POST-Entwicklervertrag, E-POST-Kundenvertrag und eine Geschäftskunden-Kennung (EKP).
- Aktivierung mit Vendor-ID und EKP; dabei braucht es Zugriff auf das Mobilgerät, das bei Vertragsabschluss hinterlegt wurde. Danach meldet sich die Software mit Passwort an und erhält ein Token (JWS) für alle weiteren Aufrufe.
- Die API startet im Testmodus. Für den Produktivbetrieb fordert man die Umstellung per E-Mail beim API-Support an.
- Briefe gehen als einzelne PDF-Dateien im Format PDF/A-1b hinein; der Status wird anschließend abgefragt.
Quellen: Deutsche Post, E-POSTBUSINESS API, und DHL Developer Portal, Deutsche Post Hybrid Mail Shipments, abgerufen am 20.10.2026.
Wann ein Anbieter mit eigener API einfacher ist
Eine direkte Anbindung lohnt sich vor allem für Softwarehersteller, die den Versand vielen Kunden anbieten. Wer nur die eigenen Briefe automatisieren will, kommt mit einem Hybridpost-Anbieter schneller ans Ziel. Bei briefsenden.com sieht das so aus:
- Konto anlegen, im Dashboard einen API-Key erstellen und loslegen, ohne eigenen Vertrag mit der Deutschen Post.
- Test-Keys (
bv_test_*) zum Ausprobieren: Briefe laufen durch die API, werden aber nicht gedruckt und nicht berechnet. - Normale PDF-Dateien genügen; die Umwandlung in das Druckformat übernimmt briefsenden.com.
- Authentifizierung mit einem Header (
X-Api-Key) statt Login und Token-Verwaltung. - Prepaid-Coins statt Grundgebühr; ein Standardbrief kostet 91 Coins inklusive Druck, Kuvert und Porto.
- Statusänderungen per Webhook, bei Einschreiben mit Sendungsnummer.
Ein Brief ist ein einziger Request:
curl -X POST https://www.briefsenden.com/api/v1/letters/simple \
-H "X-Api-Key: bv_test_xxx" \
-F "file=@rechnung.pdf" \
-F "recipientLine1=Max Mustermann" \
-F "recipientLine2=Musterstraße 1" \
-F "recipientZip=12345" \
-F "recipientCity=Berlin" \
-F "color=bw" \
-F "duplex=simplex"Alle Endpunkte, Webhooks und die Swagger-UI finden Sie in der API-Dokumentation, Preise und Anwendungsfälle auf der Seite Briefversand-API. Ohne eigene Programmierung geht es über Zapier, Make oder n8n.